RingCon 2010 |
| vom 15.10.-17.10.2010 im Maritim Hotel in Bonn |
|
Am 15.10.2010 öffneten sich nunmehr zum neunten Mal die Pforten
der beliebten Herr-der-Ring- und Fantasy-Convention, auch in diesem
Jahr im Bonner Maritim. Erster Eindruck wie immer: das Maritim, meine zweite Heimat ...wenn
ich das so sagen darf ;-) Menschengewusel, die ersten Kostüme,
anfängliche Hektik für einige Neulinge, gewohnte Routine
für alte Hasen. Es gilt, die Eintrittskarte und das Bändchen
ums Handgelenk (Hurra! Das erste Mal aus Stoff!) beim Tänzelnden
Pony (so der Name der Rezeption *bg*) zu bekommen, Infomaterial einzusammeln
und sich einen groben Eindruck über das Programm der nächsten
3 Tage zu verschaffen. Der Programmzettel war zwar schön bunt,
aber so wirklich konnte ich keine Festlegung der Farben zu Themen
erkennen. Lag vielleicht daran, dass die ehemals reine Herr-der-Ringe-Convention
inzwischen jede Menge andere Fandoms bedient, vor allem natürlich
Harry Potter und die zurzeit so beliebte Vampirwelt. |
Für mich war der nächste Gang der zur Pressekonferenz, die
in diesem Jahr ungewöhnlich gut besucht war. Schön. Es geht
also NICHT zu Ende mit der Ringcon. Das beruhigte mich als „alter
Häsin“ ungemein.Nach Begrüßung durch Brigitte Scheer, Fanfilm-Vorstellung, Charity-Werbung (endlich gab es mal wieder eine Charity auf der RC), etc. kündigte uns Stefan Servos, Macher der Internetseite Herr-der-Ring-Film.de, an, dass er uns im Laufe des RC-Wochenendes über die Entwicklung des „Hobbits“ berichten wollte. Es kam noch besser: genau an diesem Wochenende erfuhren wir dann, dass der Film tatsächlich gedreht wird, noch besser, dass die Dreharbeiten schon begonnen hatten. Super! Endlich! Dann kamen nach und nach die bereits anwesenden Schauspieler zu uns Presseleuten in den Saal: Dayne Chiplin und Allan Smith (Stuntdouble u.a. der beiden „Legend of the seeker“-Hauptdarsteller); Schauspieler und Musiker Jason Manns (er gab am Samstag Abend ein Konzert, das mir leider entgangen ist); Craig Parker, bekannt und geliebt als Haldir aus „Herr der Ringe“ oder Darken Rahl aus „Legend of the seeker“, von Insidern ab und zu auch „Barbara“ genannt *grins*; Gil Birmingham, er spielte den Indianer Billy Black in „Twilight“; Charlie Bewley, Demetri- Volturi (also ein Vampir für alle Nicht-Twilight-Kenner) aus „Twilight“; Leah Gibson, Vampir Nettie ebenfalls aus „Twilight“ (sie war kurzfristig für den verhinderten Alex Meraz, Werwolf Paul aus „Twilight“ eingesprungen); Kyle Schmid, Vampir Henry Fitzroy aus –nein, nicht aus Twilight sondern aus der genialen Vampir-Serie „Blood Ties“. Ja, er war auch schon im letzten Jahr da und begeisterte seine Fans. Doch diesmal brachte er seinen Kollegen Dylan Neals mit, der an seiner Seite in „Blood Ties“ die Rolle des Polizisten Mike Celluci verkörperte.
Wer kam noch? Ein paar Kiwis. Klingt das abwertend? Im Gegenteil. Es
gesellten sich noch unsere Neuseeländer Jed, Lori und Mark zu uns
und machten somit das Best-of-Ringcon-Quartett (denn zu ihnen zählt
natürlich auch Craig) vollständig.Wie? Es gibt Leser, die sie nicht kennen? Noch nie auf der Ringcon gewesen, nen Ringcon-Bericht von mir gelesen … oder von anderen? Ok, ich stelle die drei kurz vor: Jed Brophy (Stuntman aus „Herr der Ringe“), Lori Dungey (Hobbitfrau Mrs. Bracegirdle, natürlich auch aus „Herr der Ringe“) und zu guter Letzt Mark Ferguson, Elben-König Gil-Galad aus „Herr der Ringe“ und unser neuer Master of Ceremonies. Ich gestehe freimütig: ich bin fast nur wegen diesen Vieren wieder zur Ringcon gekommen. Alles andere ist für mich nur schmückendes (wenn auch teils hervorragendes) Beiwerk. Erstens weil ich ein absoluter Herr der Ringe-Fan bin (ja, ich liebe auch Vampir und andere Fantasy, aber das ist nicht das gleiche), zweitens weil mit den Vieren der Spaß absolut garantiert ist. Ich LIEBE Kiwis. |
| Ok, ich versuche wieder objektiver zu werden (es wird
mir nicht gelingen, da bin ich sicher ;-) ) Es fehlten, der aufmerksame
Leser wird es gemerkt haben, sämtliche Harry Potter Darsteller,
die erst im Laufe des Tages eintrudeln sollten, allen voran James und
Oliver Phelps, die die beliebten Weasley Zwillinge Fred und George darstellen,
dazu noch Louis Cordice (Blaise Zabini), Natalie Tena (Nymphadora Tonks),
George Harris (Kingsley Shacklebolt), Nick Shirm (Zacharias Smith),
alle wie gesagt aus Harry Potter. An diesem Morgen auch verzichten mussten
wir auf Bruce Spence (u.a. Zeddicus Zu’l Zorander aus „Legend
of the Seeker“) und Booboo Stewart und Julia Jones (Seth und Leah
Clearwater aus „Twilight“). |
| Die Stimmung auf der Pressekonferenz war von Anfang an
hervorragend. Vor allem ein extrem charmanter Dylan Neal, ein wie immer
zum mit-nach-Hause-nehmen gut gelaunter Craig Parker und ein umwerfend
in seinem neuen Anzug aussehender Mark Ferguson fielen positiv auf.
|
| Wie Recht wir alle damit hatten, zeigte sich an diesem
Wochenende. Mark war absolut fantastisch!!!! Nicht nur, dass er aufgrund
seiner jahrelangen Ringcon-Erfahrung wusste, was auf ihn zu kam. Er wusste,
was wir von ihm erwarteten: seriöses (ich erwähne hier noch
einmal seinen neuen Anzug. Wow! Und dazu gab‘s eine rote Krawatte,
seine „Blood Tie“) und trotzdem witziges Auftreten. Schlagfertigkeit.
Information über die Gäste und Schauspieler. Und nicht zuletzt:
Stimmungsmache. Ich fasse zusammen: er war perfekt! Vor allem fiel auf, wie genau er wusste, wen er da gerade ankündigte. Er informierte uns bestens vor jedem Auftritt, puschte das Publikum hoch, sodass sich selbst der kleinste Nebendarsteller wie ein Weltstar vorkam. Ganz besonders spitze (und neu, denn das hatte vor ihm so weit ich weiß noch kein MC gemacht) fand ich, dass er die „Neulinge“ nicht alleine auf der Bühne „verhungern“ ließ. Er gesellte sich anfangs oft dazu, stellte die ersten Fragen in Form eines kleinen Interviews selbst und brach so stets das Eis, sowohl beim Gast als auch beim Publikum. Sobald es „warm genug“ war, überließ er uns Fans dann den Schauspieler ganz und gar, stellte sich so nie in den Vordergrund. Danke Mark. Du warst definitiv eines der Highlights dieser Con! Bitte kündige den Job nie wieder auf. |
| Was gibt es im Einzelnen von der Pressekonferenz zu berichten?
Dylan gestand uns, dass er nur gekommen sei, weil Kyles Mutter ihn gebeten
hatte, auf ihren Sohn aufzupassen. Außerdem hätte Kyle schon
genug Kinder. Herrlich! Diesen trockenen Humor behielt er die ganze Con
über bei und wurde so unerwartet zu einem weiteren Highlight. Sympathisch,
extrem gut aussehend und ständig auf der „Fishing-for-compliments-
Schiene mit der Aussage, dass er ja wüsste, dass Kyle und nicht er
das Sexsymbol der Mädchen sei, dass er aber mit seinem Therapeuten
dieses Thema inzwischen genügend besprochen hätte und damit
klar kommen würde. Armer Dylan ;-) Craig berichtete uns kurz über den Schauspieler-Streik in Neuseeland, der im Moment die Film-Produktion in dem Insel-Staat stark behindert. Die Gespräche zwischen der Schauspieler-Gewerkschaft auf der einen Seite und den Produzenten auf der anderen Seite „gingen aber voran“ ...was immer das auch heißen mochte. |
Nach
der Pressekonferenz ging’s ans Gelände erkunden. Schade. Keine
Bogenbahn, kein Mittelaltermarkt auf dem Außengelände, dafür
ein paar schöne im Innenbereich. Schmuck, Lederwaren, Bücher,
Getränke (Hey! Kennt ihr „Pech“? Ist echt lecker und
in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen zu bekommen. Ich bevorzuge
Erdbeere ;-) Geht probieren, wenn ihr den „Pech & Schwefel“
Stand auf dem nächsten Mittelaltermarkt zu sehen bekommt) und natürlich
Merchendice-Stände zu Hauf. Wieder einmal erschlug das Twilight-Angebot
etwas den Rest, aber –naja- diesmal war ich aufgrund der Erfahrung
aus dem letzten Jahr vorbereitet. Gigantisch war der Stand der Modellbauer,
die fast eine komplette Halle einnahmen und den Angriff auf Minas Tirith
mit Zehntausenden handbemalter Figuren, Orks, Olifanten, Rammtürmen,
etc. darstellten. Wow! Das ein oder andere Mal ertönten laute mittelalterliche
Klänge: Cultus Ferox spielten in der Halle auf und sorgten für
ein tolle Atmosphäre. (Ihr Konzert am Abend habe ich leider verpasst).
Vor dem Händlerraum gab es erneut einen Stand, an dem man sich Ringe
gravieren lassen konnte. Nicht einfach so wie in jedem Juwelier-Laden.
Nein, es gab die Auswahl zwischen Zwergenrunen, verschiedene Elbenschriften
und sogar Schriftzeichen von Gandalf. Ich habe mir auch einen Ring machen
lassen. Was ich habe hineinschreiben lassen? Das bleibt mein Geheimnis. |
| Wie immer war für mich und viele andere ein Highlight
die Vielzahl der Kostüme. Und was gab es da nicht dieses Jahr alles
zu sehen: Alice im Wunderland mit dem verrückten Hutmacher, dem weißen
Kaninchen und der Herzkönigin an ihrer Seite. Selin aus „Underworld“.
Wolferin. Der Joker und der Riddler, Feinde von Batman. Leuchtend blaue
Navi aus „Avatar“. Winnetouch aus „Der Schuh des Manitou“.
Der Seeker Richard Cypher, Confessor Kahlan Amnell und eine echte Mord-Sith
(alle 3 aus „Legend of the seeker“). Unzählige Vampire,
Volturis, Dracula persönlich mit seinen Bräuten. Piraten. Sarah
und der Koboldkönig Jareth aus „Labyrinth“ (Ihr erinnert
euch? Ein herrlicher Film aus den 80ern mit David Bowie als Koboldkönig).
Ein Baseballteam aus Mittelerde *bg*. Halb Hogwarts war vertreten: Schüler
aus Gryffindor, Slytherin, Ravenclaw, Hufflepuff, Doroles Umbridge, Snape,
Luna Lovegood, Voldemort, Totesser und viele mehr. Ein Nachtelf aus dem
Computerspiel „World of Warcraft“. Vampirjäger Van Helsing,
Herr Geiermeier und Buffy. Und natürlich Elben, Ringgeister, Ents,
Zwerge, Haradrim, Rohirrim, Zauberer, Hobbits, einige hervorragende Aragorn-
Kostüme und mein persönlicher Favorit: Ein Éomer in absolut
authentischer Rüstung: echtes Leder in Handarbeit genäht, Metallrüstung
und Helm mit echtem Pferdehaar. Alles zusammen mit einem Gewicht von über
20kg. Leute! Das war der Hammer.
|
| Aber nicht nur außerhalb des Hauptsaale tummelten
sich die Kostüme. Der Kostümwettbewerb dieses Jahr war wieder
wunderbar! Da tauchte u.a. eine weitere Selin auf, die das Eurovisionsongcontest
Lied von unserer Lena umgeschrieben hatte. Da sang sie (zum Mitlesen auf
der Leinwand) anstatt „Like a satellite I'm in an orbit all the
way around you“ dann „like a bat that flies I am always on
a way around you“ und „I can’t go a minute without you
bite“ und himmelte so in ihrem Lied sehr fantasievoll Edward (ja,
der aus „Twilight“) an. Da wurde ein etwas anderer Elbenzug
eingeleitet mit „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“
und die Elben machten aus dem Titelsong „Heidi, deine Welt sind
die Berge“ ein fröhliches „Haldir, deine Welt ist Lothlorien“,
aus dem Abbalied „Honey, Honey, Honey“ wurde ein „Haldir,
Haldir, Haldir“ und aus „…und diese Biene, die ich meine,
nennt sich Maja“ ein „…und dieser Elbe, den ich meine,
nennt sich Haldir“. Bei soviel Homage an unseren Lieblingselben
hielt es Craig Parker nicht im Backstagebereich aus. Schon beim ersten
Erschallen seines Namens kam er auf die Bühne gerannt und tanzte
zu den Liedern. Hab ich mal erwähnt, wie sehr ich diesen Kerl liebe?
;-) Erwähnenswert an diesem Kostümwettbewerb war, dass sich diesmal die Twilightfans verstärkt beteiligten (im letzten Jahr war wenig Einfallsreiches von ihnen auf der Bühne zu sehen) Sehr erfreulich. Schön
war auch die „Pausenfüller-Nummer“. Da suchten Buffy,
Van Helsing, Herr Geiermayer (ihr erinnert euch? Der Vampirjäger
aus der Kinderserie „Der kleine Vampir“) und Professor Abronsius
(der aus dem Musical „Tanz der Vampir“) per Steckbrief nach
„Edward Cullen, untot oder für immer tot“. Dracula kam
kurz persönlich vorbei. Und nach einem kurzen, abschätzenden
Blick auf den Steckbrief kam vom Urvater aller Vampire ein geringschätziges
„Also von mir ist der nicht.“ Ich bin vor Lachen auf dem Stuhl
zusammengebrochen *kicher*. |
| Dieser Trend, dass sich Twilight immer mehr „integrierten“, war auch deutlich am Videokontest zu spüren. Szenen der leidenden Bella aus Teil 2 waren klasse zurechtgeschnitten auf „Broken“ von Evanescence. Sieger des Wettbewerbs war dann ein herrliches Video auf „Put a ring on it“ von Beyoncé, indem Bella bei jeder Gelegenheit plötzlich unsere Helden aus „Herr der Ringe“ sieht. Köstlich! Googelt mal bei youtube. Da findet ihr sicher das ein oder andere Juwel. |
Natürlich waren die Partys wieder absolut spitze!!!
Der Vampirball wartete diesmal (im Gegensatz zum letzten Jahr) mit tanzbarer
Musik auf, sodass sowohl dort als auch in der Pianobar und auf der Tanzfläche
die gute Stimmung bis spät in die Nacht nicht abriss. Nur Vorsicht!
Lasst euch nicht beißen. Die Vampirquote an solchen Abenden ist
extrem hoch ;-) Zum Glück hatte ich meinen Pflock stets griffbereit.
Frau kann nie wissen…
![]() |
| Für mich ein weiteres persönliches Highlight:
der Stuntworkshop. Den beiden Profis Dayne Chiplin und Allan Smith,
der neben Craig Horner als Seeker auch Orlando Bloom in „Herr
der Ringe“ gedoubelt hatte, merkte man schnell an, was für
ein eingespieltes Team sie sind. So wurde der Workshop, in dem neben
dem scheinbar harten Zuschlagen auch das „getroffen werden“
und das „richtige Fallen“ gelehrt wurden, zu einem anstrengenden
und lehrreichen Spaß. Ihr wollt nicht wissen, wie groß mein
Muskelkater am nächsten Tag war. Aber den habe ich gerne in Kauf
genommen für diesen Blick hinter die Kulissen von Kampf und Schau.
Es war nicht mein erster Stuntworkshop. Und so gestaltete sich im Gespräch
mit anderen Teilnehmern, denen es teilweise genau so erging wie mir,
der Wunsch: Bitte bietet uns doch einen Fortgeschrittenen-Workshop an.
Dayne und Allan wären dabei. Das haben sie uns schon versichert.
Also: nächstes Jahr wieder einladen, die beiden. Bitte. |
Jetzt
aber doch noch ein paar Worte zu den Ereignissen im Hauptsaal. Das Bühnenbild
dort war wieder einmal klasse! Auf der einen Seite standen drei Volturi-Stühle,
nein, es waren doch eher Thronsessel, die andere Seite, als Eingang zur
Bühne, bildeten die Tore von Moria! Klasse Bild, wenn sich die Tore
öffneten und die Gäste eintraten.
|
Und
auch ein klasse Bild als sich Dylan und Kyle diese Stühle in die
Mitte der Bühne zogen und darauf Platz nahmen. Die zwei lieferten
gute, charmante und wortgewandte Unterhaltung, erst recht als sich beim
zweiten Panel Tanya Huff, die Autorin von „Blood Ties“ dazu
gesellte und Dylan selbst neugierig jede Menge Fragen stellte. |
Nett,
aber sonst weiter nicht irgendwie interessant, waren die beiden Weasley-Zwilling-Darsteller.Die anderen Harry-Potter-Darsteller habe ich mir dann in einem gemeinsamen Panel angesehen. Hier fiel lediglich die Tonks-Darstellerin Natalia Tena ein wenig auf, die im Schneidersitz auf ihrem Stuhl saß und mich dadurch tatsächlich ein wenig an die quirlig-verrückte Tonks erinnerte. |
Auch
die Twilight-Crew gab es für mich im gemeinsamen Panel. Der Mädchenschwarm
Charlie war hier für die jüngeren Zuschauerinnen sicher das
optische Highlight. Mich dagegen interessierte eher „der Indianer“,
also Gil Birmingham, der mit seiner ruhigen, tiefen Stimme positiv auffiel.
|
| Mein Panel-Highlight? Welche Frage: die Kiwis!!! Ich erinnere
mich noch genau: ihr Panel sollte beginnen und eine Gruppe hinter mir
wollte sich nach dem vorangegangenen Panel entfernen. Ich riet: „Bleibt!
Ihr verpasst sonst das Beste an der ganzen Con.“ „Wer ist
das denn da gerade? Wir kennen die gar nicht.“ „Das muss man
auch nicht. Das Panel spricht für sich selbst.“ Sie blieben.
Und ich hörte den ein oder anderen Lacher auch aus dieser Ecke der
zuerst Ungläubigen als Mark, Craig, Lori und Jed ihr Comedy-Feuerwerk
losließen. Ich versuche erst gar nicht zu beschreiben, was die vier da wieder losließen. Oder doch? Auf jeden Fall holten sie sich zeitweise Dylan und die beiden Stuntdouble Dayna und Allan als „Komparsen“ dazu. Köstlich, wenn die vier ne Oper singen aus vom Publikum zugeworfenen Sätzen. Oder wenn sie aus dem Stehgreif dichten und Craig zur Schadenfreude der anderen den ein oder anderen Einfalls-Ausfall hat ;-) Oder sie Twilight „etwas anders“ nachspielen, mit Lori als Bella, Mark als Edward und Jed als Jacob (inkl. freiem Oberkörper! Lecker!). Doch Bella entscheidet sich für keinen der beiden sondern für den von Craig gespielten Gollum. :-D
![]() |
| Der Höhepunkt der Con läutete auch gleichzeitig
das Ende ein. Nach dem Panel folgte die Closing. Die Stimmung wurde besondern
melahnkonisch als Leah Gibson, Jason Mann und Gil Birmingham mit Gitarre
das Lied „Closing Time“ sangen. Es gab so manche von uns,
die da eine Träne nicht mehr unterdrücken konnten. Es war vorbei.
![]() |
| Und auch dieser Bericht ist nun vorbei. Es hätte noch viel zu schreiben, viel zu zitieren, viel zu erzählen gegeben, aber dieses hier sollte ja kein Buch werden sondern ein Erlebnisbericht. Am besten ihr schaut beim nächsten Mal selbst vorbei. Dann wisst ihr noch besser, was so alles passiert auf einer Ringcon. |
nach oben
Conventions
- Berichte - Ringcon 2010